Barbara Hammer, Heilpraktikerin & Diplom-Sozialarbeiterin, Praxis für Naturheilkunde & Gesundheitsförderung & Physiotherapie

Barbara Hammer

Heilpraktikerin & Diplom-Sozialarbeiterin
Praxis für Naturheilkunde & Gesundheitsförderung
 

einfache Methoden zum gesunden Leben

Leindotteröl

Leindotter (Camelia sativa) ist eine sehr alte Kulturpflanze, die bereits vor über 4000 Jahren in Zentraleuropa beheimatet war. Dies belegen Funde aus der Zeit der Kelten, wo es wegen des Geschmacks und den Inhaltsstoffen das meist verwendete Speiseöl war. Lange bevor andere Nutzpflanzen (z.B. Sonnenblumen, Kartoffeln, Raps) eine Rolle für unsere Ernährung spielten, wussten unsere Vorfahren das Leindotteröl zu schätzen.
Die Zusammensetzung der Fettsäuren ist äußerst überraschend: Leindotteröl vereint viele positive Eigenschaften anderer Speiseöle. Hervorzuheben ist der hohe Gehalt an Alpha-Linolsäure (ca. 32-40%) und Linolsäure (ca. 14-20%). Damit beträgt das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren in Leindotter etwas 1:3. Dieser Wert kommt den von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung definierten Idealwerten sehr nahe.
Leindotteröl besitzt einen sehr delikaten und außerordentlich feinen Geruch, nach frisch gemähtem Löwenzahn duftend. Im Geschmack mild, voll und rund aber auch pikant. Ideal zur Anwenudnung in der kalten Küche, insbesondere für Rohkost und feine Salate, schmeckt gut mit Quark und Honig.

Rezeptvorschlag für ein Leindotter-Vinaigrette:
2 EL Leindotteröl, 2 EL Balsamico-Essig, 1 TL mittelscharfer Senf, Pfeffer, Salz nach Geschmack.
Alle Zutaten gut vermengen und nach Bedarf mit etwas kaltem Wasser verrühren. schmeckt gut zu grünem der gemschten Salat oder zu Feldsalat.
Sie bekommen Bio-Leindotteröl in meiner Praxis.


ayurvedisches Wassertrinken

Abgekochtes Wasser ist eine Säule des Ayurveda.

Im Ayurveda weiß man, dass Wasser, welches mindestens zehn Minuten abgekocht wurde, einen Umwandlungsprozess durchläuft und eine höhere Qualität bekommt, die hilft, Schlacken aus dem Körper herauszuspülen.
Dieses Wasser, das den Tag über heiß getrunken wird, bezeichnet man als "Ayurvedisches Wasser". Durch den zehnminütigen Kochprozess findet eine Veränderung der molekularbiologischen Struktur statt, das heißt, das Wasser wird sanfter und weicher und kann so ungehindert durch das gesamte Körpergewebe fließen und Schlacken herausschwemmen.
Auch durch den Kochprozess - nach dem Aufkochen auf leichter Flamme bei offenem Deckel weiterkochen lassen - wird das Wasser gereinigt. Dabei werden Giftstoffe im Wasser neutralisiert, isoliert und beseitigt.
Deshalb sollte man im Wasserkochtopf immer einen Rest Wasser übrig lassen, wenn man es nach dem Kochvorgang in eine gute Thermoskanne abfüllt.
Das Wasser wirkt am besten, wenn man es möglichst warm schluckweise trinkt. ein Liter pro Tag ist ausreichend. Es ist mild und leicht süß. dieses Wasser dient nicht dazu, andere gesunde Getränke zu ersetzen wie stille Mineralwasser guter Qualität, Kräutertees u.a.